Frage & Antwort

Auf dieser Seite versuchen wir, die häufigsten Fragen zu beantworten. Ist Ihre Frage (und damit die Antwort) nicht aufgeführt? Bitte kontaktieren Sie uns unter info@sfp-group.nl.
Wir werden dann unser Möglichstes tun, um Ihre Frage so schnell wie möglich zu beantworten. Diese Seite wird demnächst weiter ergänzt.

SFP Group

1Was macht die SFP-Gruppe?
Die SFP Group konzentriert sich auf die Herstellung nachhaltiger, grüner Kraftstoffe und möchte so zu einer Kreislaufwirtschaft beitragen.
2Wer steht hinter der SFP-Gruppe?
Die SFP Gruppe wurde von Erik Brouwer und Niels Peters gegründet.
3Wie produziert die SFP Gruppe nachhaltige Kraftstoffe?
Biogas wird zunächst durch Vergärung organischer Restströme erzeugt. Biogas wird dann zu grünem Gas aufgerüstet; Grünes Gas wird zu Bio-LNG verflüssigt.
4Wo befindet sich die SFP-Gruppe?
Die SFP Group hat Produktionsstandorte in Zeeland, Friesland und Groningen. Der Hauptsitz befindet sich in Berlikum, Friesland.

SFP Friesland

1Wo wird die Anlage gebaut?
Der Standort für den Bau der Anlage befindet sich im Nieuwe Industriehaven an der Lange Lijnbaan in Harlingen.
2Warum an diesem Standort?
Die Lage ist praktisch. Der Transport zu Wasser und auf der Straße ist optimal organisiert. Zudem sind potenzielle Kunden in unmittelbarer Nähe und Lieferanten von Biomasse in der Nähe.
3Wann beginnt der Bau der Anlagen?
Wir gehen davon aus, dass wir 2022 mit dem Bau mit der Installation beginnen werden, damit wir 2023 produktionsbereit sind.
4Wie lange wird der Bau dauern?
Die voraussichtliche Bauzeit beträgt mehr als ein Jahr.
5Sind lokale Unternehmer am Bau beteiligt?
Wir sind bestrebt, so viel wie möglich lokale Unternehmen zu nutzen. Eine Reihe von (wichtigen) Lieferanten befinden sich nur einen Steinwurf von unserem Standort entfernt. Lokale Unternehmer sind uns wichtig, auch mit Blick auf die Zukunft (Service, Wartung, Schnelligkeit).
6Ist die Konstruktion der Anlage nachhaltig?
Die Installation wird auf Basis der neuesten, bewährten nachhaltigen Techniken gebaut. Zum Einsatz kommen zum Beispiel Sonnenenergie (Sonnenkollektoren), optimale Dämmung und nachhaltige Materialien.
7Wann startet die eigentliche Produktion?
Die Produktion startet 2023. Die Anlage wird voraussichtlich nach ca. 6 Monaten in voller Produktion sein.
8Was wird letztendlich produziert?
In der Anlage werden organische Restströme zu einem äußerst nachhaltigen Kraftstoff, Bio-LNG, verarbeitet. Dies ist ein Flüssiggas mit nachhaltigem Ursprung.
9Welche Bedeutung hat Harlingen und Friesland?
Harlingen und die Provinz Friesland haben den Ehrgeiz, eine nachhaltige Stadt und Provinz zu sein. Dabei spielt das UNESCO-Welterbe „Das Wattenmeer“ eine herausragende Rolle. Durch die Produktion von BioLNG hier und auch deren Nutzung (Fähre) wird Harlingen bekannt. Es wird der erste Hafen in den Niederlanden und in Europa sein, der BioLNG auf diese Weise anbietet.
10Auswirkungen auf die Beschäftigung, wie viele Mitarbeiter/Personal?
7 Mitarbeitern (inklusive Management) wird ab sofort Arbeit angeboten. Indirekt (dh einschließlich der Lieferanten) wird es Strukturarbeiten für etwa 30 VZÄ leisten. Während der Bauphase wird es 50 bis 75 Vollzeitstellen geben.

Bio-LNG-Anlagen

1Was ist Bio-LNG?
BioLNG ist ein sehr nachhaltiger Kraftstoff. „LNG“ ist die Abkürzung für „Liquified Natural Gas“, was bedeutet, dass das Gas verflüssigt wurde. „Bio“ als Zusatz weist darauf hin, dass das Flüssiggas aus nachwachsendem, organischem Material besteht. SFP stellt Biogas aus organischen Restströmen her. Es wird also kein fossiles Erdgas wie bei LNG verwendet. Unser Biogas wird aus allem hergestellt, was sich am Boden befindet und ist somit kein Gas, das aus dem Boden gewonnen wird. Wir schließen die Schleife.
2Wofür wird Bio-LNG verwendet?
Bio-LNG wird als Kraftstoff für Schwertransporte wie Lastkraftwagen und Schifffahrt verwendet. Erneuerbare Energien beispielsweise in Form von Strom sind in diesem Sektor nicht möglich. Das hat mit der Entfernung im Verhältnis zum Verbrauch zu tun. Bio-LNG ist daher der beste Ersatz für fossile Brennstoffe wie Diesel. Das Bio-LNG wird über die reguläre Infrastruktur für LNG an Tankstellen bereitgestellt.
3Wie wird Bio-LNG hergestellt?
Zunächst wird aus dem organischen Material durch Vergärung Biogas hergestellt. Das Biogas wird dann zu grünem Gas aufbereitet. Grünes Gas wird schließlich auf -162 °C abgekühlt, wodurch das Gas flüssig wird. Dadurch reduziert sich die Lautstärke um den Faktor 600. Damit ist es beispielsweise möglich, Bio-LNG als Kraftstoff für Lkw zu nutzen. Darüber hinaus ist es viel weniger gefährlich als normales Gas (flüchtig). Dadurch sehr gut geeignet für Schwertransporte (LKW & Versand).
4Welches Restmaterial wird verwendet?
In Friesland werden nur pflanzliche biobasierte Materialien verwendet. Dabei handelt es sich um Restströme, die in der Lebens- und/oder Futtermittelproduktion nicht mehr verwendet werden können. Hierzu zählen Restströme aus Ackerbau, (Gewächshaus-)Gartenbau und aussortierten Futtermitteln. In Zeeland verwenden wir auch Tierdünger. Unter keinen Umständen verarbeitet SFP holzige Restströme.
5Woher kommen diese organischen Restströme?
Um den Prozess so effizient und zirkulär wie möglich zu gestalten, wird so viel wie möglich lokal eingekauft. Dies verhindert unnötige Transporte. SFP verfügt über eine eigene überdachte Lagerkapazität.
6Wie funktioniert Gärung?
Die organischen Restströme werden in betonierten, geschlossenen Tanks gesammelt. Im Durchschnitt verbleiben die Restströme 60 Tage in diesen Tanks, während dieser Zeit Bakterien die organischen Bestandteile in Methan und CO2 umwandeln. Das nennt man Biogas. Dieser Vorgang erfolgt ohne Sauerstoff (anaerob). Die Restströme werden in den Tanks mit Rührwerken aufgerührt, sodass sie flüssig sind und die Bakterien die Restströme optimal in Energie umwandeln können.
7Kann man alles zum Fermentieren verwenden?
Nein, man kann nicht einfach alles verwenden. Es gibt umfangreiche Vorschriften darüber, was für die Fermentation verwendet werden darf und was nicht. Diese Regeln werden strikt eingehalten, damit die Kontinuität des Unternehmens gewährleistet ist.
8Geht Hausmüll (GFT) rein?
Hausmüll wird nicht verwendet. Es werden nur gesetzlich zulässige Restströme verwendet, die nicht mehr in der Lebens- und/oder Futtermittelindustrie verwendet werden.
9Was sind die Restprodukte der Bio-LNG-Produktion?
Auch bei der Produktion von BioLNG wird CO2 freigesetzt. Tatsächlich handelt es sich um bioCO2. Dieses wird beispielsweise im Gewächshausgartenbau, aber auch in der Lebensmittelindustrie gelagert und verwendet. Außerdem bleibt nach der Gärung Gärrest zurück. Dieses wird zu einem biologischen Bodenverbesserer verarbeitet und in der Landwirtschaft als Düngerersatz eingesetzt.
10Werden organische Restströme auch verbrannt?
Nein, SFP produziert Biogas (als Zwischenprodukt zur Herstellung von BioLNG) ausschließlich durch Vergärung von leicht verdaulichen, organischen Restströmen. Dies ist ein natürlicher Vorgang. SFP verwendet keine holzige (Bio-)Masse, sondern nur 100 % nicht-holzige organische Abfallströme.
11Was ist an diesem Kraftstoff so umweltfreundlich?
Durch den Einsatz von bioLNG wird sichergestellt, dass die CO2-Emissionen im Schwerverkehr (Güterverkehr auf Straße und Wasser) im Vergleich zu Heizöl und/oder Diesel um ca. 98 % reduziert werden. Darüber hinaus ist die Produktion von BioLNG zirkulär, es handelt sich um erneuerbare Energien, die einen Kreislauf schaffen.

Organische Düngemittel

1Was versteht man unter organischen Düngemitteln?
Organischer Dünger ist ein Bodenverbesserer, bestehend aus wertvollen Mineralien. Die organischen Düngemittel werden aus Gärresten (dem Nebenprodukt der Biogasproduktion) gewonnen.
2Wie wird der organische Dünger hergestellt?
Der Rest der Biogasproduktion wird als Gärrest bezeichnet und ist ein wertvoller Düngerersatz. Durch die Trennung der Gärreste in eine Dick- und eine Dünnfraktion können Sie hochwertigen Dünger herstellen.
3Was ist die Anwendung von organischen Düngemitteln?
Der Dünger wird als Bodenverbesserungsmittel in der Landwirtschaft eingesetzt. Dieser Dünger ersetzt Kunstdünger und schließt somit auch den Kreislauf. Schließlich basiert die Biogasproduktion auf Restströmen aus dem gleichen Sektor. Bei der Herstellung von Düngemitteln wird viel Erdgas verbraucht, was organische Düngemittel zu einer nachhaltigen Alternative macht.

Umwelt & Risiken

1Wie werden Rohstoffe und Endprodukte transportiert?
Die Rohstoffversorgung kann sowohl per Wasser als auch per Lkw erfolgen. Das Endprodukt (bio-LNG) wird gelagert und anschließend per Tankwagen transportiert. Der Gärrest, das nach der Vergärung verbleibende Endprodukt, wird zu einem nachhaltigen, pflanzlichen Dünger veredelt. Wir gehen davon aus, bis zu 300.000 Tonnen pflanzliche Biomasse vergären zu können. Dies ist vergleichbar mit 150 Binnenschiffen.
2Wie viel Güterverkehr rund um die Anlage, zu welchen Zeiten?
Die Öffnungszeiten der Location sind nur wochentags von 06:00 bis 20:00 Uhr. Am Wochenende wird produziert, aber kaum Transportbewegungen.
3Pflaster/Beton vor Ort (wegen Lärm)?
Alle Standorte sind oder werden asphaltiert. Im Inneren sind die Gebäude mit Betonböden versehen.
4Werden während des Produktionsprozesses Schadstoffe freigesetzt?
Der Biogas-Produktionsprozess erfolgt in sauerstofffreien und geschlossenen Silos. Die Aufbereitungshalle, in der die Biomasse entladen und gelagert wird, ist mit Unterdruck ausgestattet. Alle Bereiche werden abgesaugt und die Luft durch Luftwäscher und ein Biobett abgeführt. Auf diese Weise werden Prozesse, bei denen Gerüche entstehen können, behandelt und es entsteht keine Geruchsbelästigung.
5Verursacht die Anlage Luftverschmutzung/schädliche Emissionen?
Nein, es entstehen keine Schadstoff- und Gasemissionen. Biogas besteht aus Methan (CH4) und CO2. Das Methan wird vollständig in Bio-LNG umgewandelt und das CO2 wird vollständig in flüssiges, „lebensmitteltaugliches“ CO2 umgewandelt.
6Was könnte schiefgehen?
Die Installation wurde auf der Grundlage unserer Kenntnisse, Erfahrungen und Erfahrungen entwickelt, wobei die möglichen Risiken, die vorhanden sein könnten, minimiert wurden. Viel Redundanz und Sicherheit sind in die Installation eingebaut und es gibt klare Anweisungen für Personal und Besucher. Darüber hinaus werden alle diesbezüglich erforderlichen Gesetze und Vorschriften eingehalten.
7Was sind die Folgen, wenn etwas schief geht (für Umwelt und Umwelt)?
Aufgrund der eingebauten Sicherheitskontrollen und der Konstruktion der Anlage hat ein mögliches Unglück keine oder nur geringe Auswirkungen auf die Umgebung und die Umwelt.
8Ist die Kraftstofflagerung gefährlich?
Bio-LNG ist farblos, geruchlos, nicht brennbar oder giftig. Das Bio-LNG in den Lagertanks ist inert und kann daher weder explodieren noch brennen.
9Verursachen die Fermenter Geruchsbelästigungen?
Die Tanks, in denen der Fermentationsprozess stattfindet, sind komplett geschlossen. Die Tanks sind mit einem Betondach ausgestattet, wodurch die Gefahr von Geruchsaustritt ausgeschlossen ist. Die von uns verwendeten Produkte werden alle in einem verschlossenen Gebäude gelagert. Eventuell im Gebäude vorhandene Luft wird kontinuierlich abgesaugt und über einen Luftwäscher gereinigt. Dies verhindert unangenehme Gerüche. An unserem Standort in Zeeland arbeiten wir bereits auf diese Weise, die der Umwelt gerecht wird.
10Ist Tanken möglich (wie bei LPG) / wird es auch eine Tankstelle geben?
Das Bio-LNG wird in einem LNG-Lagertank/Silo gebunkert. Das Lagersilo wird vom Kunden mehrmals wöchentlich „entleert“ und dann zu einem Tankstandort transportiert. Daher ist das Tanken an unseren Standorten nicht möglich.